Das OUTOOR Finanzen- und HR-Team besucht die Eigernordwand

Nach einem fordernden halben Arbeitstag im Büro machten wir uns voller Vorfreude auf den Weg nach Grindelwald. In Grindelwald trafen sich alle Teilnehmenden des heutigen Abenteuers in die Eigernordwand: Ueli, Susy, Andrea, Eliane und Lynn vom HR- und Finanzen-Team sowie Nathan und Conny von OUTDOOR Events.

Nur Hansueli, Bergführer aus dem Kernteam von OUTDOOR, und Simon, Allrounder bei OUTDOOR, befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits in der Eigernordwand. Die beiden haben bereits stundenlang Schnee beiseitegeschafft, um in der Wand eine Plattform zu formen – eine unerlässliche Voraussetzung, um überhaupt aus dem Zugtunnel in die majestätische Eigernordwand einzusteigen zu können.

Unsere Reise führte uns zum Terminal des Eiger Express, der uns in nur 15 Minuten auf den Eigergletscher brachte. Von dort aus setzten wir unsere Reise mit dem Zug fort, bis wir schließlich das Stollenloch auf 2630 Metern über dem Meeresspiegel erreichten. Der Zug stoppte exklusiv mitten im Tunnel, und mit der Hilfe von Hansueli und Simon betraten wir sicher den Boden des Tunnels. Im gedämpften Licht zogen wir unsere Klettergurte und Helme an.

Eine spürbare Spannung durchzog die Luft, als wir uns auf den bevorstehenden Ausstieg in die Eigernordwand vorbereiteten. Die Luft schien förmlich geladen zu sein mit einer Mischung aus Vorfreude, Respekt vor der Naturgewalt und einer Prise Unsicherheit, die das Unbekannte stets begleitet.

Durch eine altertümliche Tür betraten wir die von Hansueli und Simon geschaffene Plattform und inhalierten erstmals den Atem der majestätischen Eigernordwand. Der Anblick von 600 Metern Tiefe, der uns die Kleine Scheidegg, Grindelwald und die umliegende Landschaft zeigte, war beeindruckend. Doch noch beeindruckender war der Blick nach oben, auf 1200 Meter Felswand, bis zum erahnenden majestätischen Eigergipfel auf 3970 Metern über dem Meeresspiegel.

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Wir nahmen das aufregende Flüstern der Natur und die gespannte Atmosphäre wahr, die uns daran erinnerten, dass wir uns auf dem Weg zu einem aussergewöhnlichen Abenteuer befanden – ein Abenteuer, das nicht nur körperliche Anstrengung erforderte, sondern auch den Mut, sich den eigenen Ängsten zu stellen und das Unbekannte zu erkunden.

Es war uns allen klar, dass eine grosse Herausforderung vor uns lag, aber die atemberaubende Kulisse der Eigernordwand spornte uns an, sie anzunehmen. Angeseilt und gesichert durch Hansueli, wagten wir mutig den Abstieg. Mit zwei Eisgeräten ausgerüstet, seilten wir uns nacheinander in die Wand ab und kämpften uns dann wieder nach oben. Es erforderte beträchtlichen Mut, die Eispickel ruhig und gezielt in den Schnee zu schlagen, während wir unter den aufmerksamen Blicken der anderen Teilnehmenden behutsam wieder auf die Plattform hochkletterten.

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Nach diesem intensiven Kletterabenteuer teilte Hansueli fesselnde Geschichten über den Eiger und seine Nordwand mit uns. Es war beeindruckend zu erfahren, wie viele Geschichten und Erlebnisse dieser imposante Berg bereits erlebt hat. Ein Gefühl der Demut überkam uns angesichts der schier endlosen Naturgewalt. Diese Erfahrung in der Wand der Wände verband uns auf besondere Weise, füllte uns mit positiven Emotionen des Selbstvertrauens und stärkte uns für die Herausforderungen in unserem privaten und beruflichen Leben.

Hansueli referierte nach dem Kletterabenteuer über den Unterschied zwischen der Ausrüstung der Erstbesteiger und der aktuellen. Ein direkter Vergleich mit unserer modernen Ausrüstung verdeutlichte die Entwicklung und den Fortschritt im Bergsteigen. Die Stunde im Stollenloch verging wie im Flug, und der Zug aus dem Jungfraujoch holte uns viel zu schnell wieder ab. Unter den staunenden Blicken vorwiegend asiatischer Jungfraujoch-Besucher stiegen wir zufrieden und stolz in den Zug.

Auf dem Eigergletscher angekommen, nahmen wir uns Zeit, die faszinierende Gletscherwelt der Jungfrau Region noch einmal zu bestaunen. Unsere Wissenshorizonte wurden durch die spannenden Erklärungen von Hansueli Klossner, unserem Arbeitskollegen und Bergführer, erweitert. Während der Fahrt mit dem Eiger Express zurück ins Tal von Grindelwald schwebten wir noch einmal an der imposanten Eigernordwand vorbei, vergeblich versuchend, unseren Aufenthaltsort in der Wand zu erspähen. Diese Wand ist so beeindruckend gross, und wir so unbedeutend klein.

Dieser Nachmittag wird uns lange in Erinnerung bleiben. Er schenkte uns ein Bad in Emotionen, erweiterte unseren Horizont und schweisste uns als Team enger zusammen.

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Herzlichen Dank an Sandra, Event Managerin bei Outdoor, die dieses unvergessliche Abenteuer gewohnt einwandfrei organisiert hat und an Hansueli und Simon, die uns unser Nordwand-Erlebnis durch ihren Einsatz erst ermöglicht haben.

Ein grosses Dankeschön geht auch an unsere Geschäftsführung, die es uns Mitarbeitern ermöglicht, Arbeit und Freizeit perfekt kombinieren zu können: Wir alle tragen den Outdoor-Spirit im Herzen, Leben und Arbeiten mit ihm – Ein Outdoor-Abenteuer in der Jungfrau Region ist für uns alle jedes Mal ein Highlight.

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